Wir haben ein Jahr im Voraus gebucht: 450 € pro Ticket mit Brussels Airlines. Je früher du dich kümmerst, desto einfacher, vor allem für den Sommer: Mitte August fliegen die meisten Diaspora-Familien nach Hause.
Tipp: Wir haben mit einer Visa-Premier-Karte bezahlt, die eine Reiseversicherung enthält (siehe unten).
Rechne mit 85 € pro Visum, auch für Kinder. Du brauchst ein Einladungsschreiben (Kostenübernahme): Wir haben es über Intervisa für 95 € bekommen.
Wir haben die Visa 2 Monate vor der Abreise beantragt. Achtung: Die doppelte Staatsbürgerschaft gibt es in der DR Kongo nicht, deshalb reist jedes Kind mit seinem eigenen Visum.
Die Impfung gegen Gelbfieber ist Pflicht, mit einem aktuellen Impfpass für die ganze Familie.
Gegen Malaria haben wir kombiniert: Malariaprophylaxe (mit deinem Arzt besprechen), imprägniertes Moskitonetz mit selbstklebender Wandbefestigung, Raumspray fürs Zimmer und Spray für die Haut. Ergebnis: null Stiche in Kinshasa, null unterwegs, und nur ein paar Stiche für die Eltern in N'sele.
Wir waren über die Visa-Premier-Karte bei Europe Assistance versichert: Rücktransport bei Krankheit oder Verletzung sowie Überführung im Todesfall. Ich hatte die Bescheinigungen ausgedruckt: Vor Ort hat man nicht immer Netz.
Die zwei Regeln, die uns geschützt haben: keine Fahrten bei Nacht (die Sonne geht gegen 18 Uhr unter) und ein getesteter Fahrer, den wir vor der Fahrt in die Provinz bei mehreren kleinen Fahrten in Kinshasa ausprobiert haben.
Der Fahrer ist auch Garant deiner Sicherheit: Er hat alle Kontrollen geregelt, für uns auf dem Markt von Muanda verhandelt (mit unseren europäischen Gesichtern steigen die Preise schnell), uns beschützt und uns die ungeschriebenen Regeln übersetzt. Ein wirklich unverzichtbares Glied. Wir hatten sogar den internationalen Führerschein gemacht, aber in der Provinz: Fahr nicht selbst, nimm einen Fahrer.
In Kinshasa sind Sicherheit und Strom die zwei großen Sorgen von Familien: Deshalb haben wir eine sichere Unterkunft in Limete gewählt, mit Wachleuten und Stromgenerator.
Lies ein paar Wochen vor der Abreise und noch einmal kurz davor die Reisehinweise des französischen Außenministeriums für die DR Kongo: Die Karte der Risikozonen ändert sich. Unsere Route (Kinshasa und Kongo Central) liegt in der orangefarbenen Zone, die Nachbarprovinzen Kwilu und Kwango sind rot. Schau auch in die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.
Als Franzose oder Französin meldest du dich außerdem bei Ariane an, dem kostenlosen Dienst des Ministeriums: Du trägst deine Daten und Reiseetappen ein, und die Botschaft kann dich im Krisenfall warnen oder erreichen. Wir haben das gemacht, und die französische Botschaft empfiehlt es. Für Deutsche gibt es die Krisenvorsorgeliste „Elefand“.
Auf dem Rückweg am Flughafen N’djili brauchst du den Go Pass: 55 $ pro Passagier für einen internationalen Flug, zu zahlen in der Halle vor dem Check-in. Heb die Quittung auf, sie wird kontrolliert. Die elektronische Zahlung wird gerade eingeführt: Erkundige dich vorher.
Größere Ausgaben bezahlt man in Dollar, kleinere in kongolesischen Francs. Niemand wird dein Geld ablehnen, aber hab immer etwas Bargeld als „Puffer“ für Unvorhergesehenes unterwegs dabei.
Beim Handy hatten wir mehrere SIM-Karten: Das Netz ist je nach Gegend unterschiedlich. Der Vergleich der Lösungen (lokale SIM, eSIM) steht im Reiseführer.
Die komplette Checkliste
Der Reiseführer für 29 € enthält die komplette Checkliste vor der Abreise, die Dokumente, die Reiseapotheke und die Route Kinshasa – Muanda Tag für Tag.
Ja, jedes Kind braucht ein eigenes Visum. Wir haben 85 € pro Visum bezahlt, plus 95 € für das Einladungsschreiben, und alles 2 Monate vorher erledigt.
Gelbfieber ist Pflicht, mit aktuellem Impfpass. Für alles Weitere und die Malariaprophylaxe lass dich von deinem Arzt beraten.
Wir haben ein Jahr im Voraus gebucht, für 450 € pro Ticket, mit Abflug Mitte August.
Es ist nicht Pflicht, aber kostenlos und von der französischen Botschaft empfohlen (für Franzosen): Du hinterlegst deine Daten und Etappen und kannst im Krisenfall gewarnt oder kontaktiert werden. Deutsche nutzen dafür die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts.
Eine Versicherung, die den Rücktransport bei Krankheit oder Verletzung abdeckt. Wir waren über unsere Visa-Premier-Karte bei Europe Assistance versichert.